Update:12.09.18

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Wieviel Bewegung braucht ein Welpe?
Für einen Welpen bis zum Alter von 6 Monaten gilt als Faustregel 1 Minute Bewegung pro Lebenswoche täglich, d.h. ein 15-wöchiger Welpe darf höchstens 15 Minuten spazieren. Ab
7 Monaten gilt pro Lebensmonat 5 Minutenspazieren. Das heisst ein 8 Monate alter Junghund darf
8 x 5 Minuten, also 40 Minuten pro Tag spazieren.

Das zu viel an Bewegung führt zu Dys-Funktionen, mithin zu Dysplasien am gesamten Skelett des Hundes und reichen von ganz leichten und vielfach klinisch unerkannt bleibenden Verlaufsformen bis zu schweren Deformationen. Da am Hüftgelenk die dynamischen und statischen Kräfte der Bewegung am stärksten sind, kommt es hier zwangsläufig zuerst zu Verformungen bzw. Dysplasien. Eine Dysplasie kann aber auch an allen anderen Gelenken auftreten und man würde sie in mehr oder weniger schwerer Form bei allen Hunden finden, wenn man nicht nur die Hüft- und Ellbogengelenke röntgen würde.

Ein Appenzeller Sennenhund ist mit 1 ½ Jahren ausgewachsen, dann dürfen Sie mit ihm ausgedehntere Spaziergänge unternehmen. Wenn er eine gute Kondition aufgebaut hat steht auch einer Bergwanderung oder Velotour nichts mehr im Wege.



Welpen brauchen viel Ruhe!
Manche Hundehalter haben ein Wochenprogramm wie Manager, Pausenlos wird erzogen, gespielt und Sport getrieben. Immerhin heisst es doch in jedem zweiten Hunderatgeber, man solle seinen vierbeinigen Freund von klein auf fördern und stets genug beschäftigen.

Ein solches Tages-Programm ist nicht nur anstrengend für den Hundehalter, sondern sogar schlecht für den Welpen/Junghund, weil er zum seelischen Ausgleich viel Ruhe braucht. Zu dieser muss man den Hund wie ein überdrehtes Kind, manchmal auch zwingen. Nehmen sie Ihren Kleinen auf den Schoss, oder wenn er schon grösser ist, setzten Sie sich zu ihm auf den Boden, und halten ihn einfach nur fest, ohne zu streicheln oder mit ihm zu sprechen, solange bis er ruhig geworden ist.

Man darf nicht vergessen, dass Hunde zwei Drittel ihres Lebens verschlafen. Das ist nur eine von vielen bestehenden, aber auch neuen Erkenntnissen.

Spass und Spiel mit unseren Appenzellern
Spielen mit unseren Vierbeinern verstärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund. Ohne Spiel kann sich ein Hund weder psychisch noch physisch artgerecht entwickeln. Neugier und Spannung gehören zum Leben jedes Menschen und Tier.

Zum Thema Spielen:
Steckchen oder Bälle werfen gehört nicht zu den guten Spielen, denn der Hund lernt nichts dabei, dazu kommt noch dass es den Jagdtrieb fördert und das Erfolgserlebnis weit vom Besitzer entfernt ist, anstatt beim Besitzer. Stecken können im Rachen böse Verletzungen hervorrufen, indem sie stecken bleiben und in sehr gefährlichen Situationen sogar die Halsschlagader durchstossen.


Spiel mit zwei Tüchern
Spielen Sie mit zwei Tüchern und lassen Sie den Hund um Ihre Beine laufen, geben Sie ihm ab und zu ein Tuch, damit er ein Erfolgserlebnis hat, dann lenken Sie ihn mit dem anderen Tuch wieder ab usw. Das fördert die Bindung zu Ihnen.


Verstecken
Verstecken Sie sein Lieblingsspielzeug, das fördert seinen Geruchsinn und es macht ihm Spass es zu suchen.

Verstecken Sie sich selbst, so lernt er zu warten und auf Ihr rufen hin sofort zu Ihnen zu kommen. Dies ist eine gute Appellübung, die Ihnen und Ihrem Hund Spass macht.


Wir spielen auf dem Spaziergang
Vor dem Ableinen lassen wir unseren Hund kurz mit seinem Lieblingsspielzeug spielen. Dann wird das Spielzeug in unsere Jackentasche gesteckt. Den Hund absitzen lassen und ableinen, dann darf er frei laufen. Nachdem sich unser Freund ein paar Meter entfernt hat, Spielzeug herausnehmen und ihn rufen. Sobald der Hund bei uns ist, spielen wir mit ihm. Dann das Spielzeug wieder in die Tasche stecken. Unser Hund darf sich wieder frei bewegen. Dieses Spiel in immer längeren Abständen wiederholen. Das bestimmte Lieblingsspielzeug wird nur für dieses Spiel gebraucht.


Suchen auf eine andere Art
Wir legen vor den Augen unseres Vierbeiners sein Lieblingsspielzeug auf den Boden und decken es mit einem Tuch zu. Interessant ist es nun zu beobachten, wie unser Vierbeiner an die Arbeit geht. Er wird verschiedene Methoden herausfinden, wie er am schnellsten an den begehrten Gegenstand herankommt.


Bein-Slalom
Wir machen eine grosse Grätsche. Dann locken wir den Hund mit seinem Lieblingsspielzeug um unsere Beine herum. Schwierigere Übung: Wir bleiben nicht mehr stehen, sondern gehen langsam vorwärts. Achtung auf den korrekten Beginn des Spiels achten – der Hund kommt von rechts – linkes Bein wird vorgestellt, wenn der Hund von links kommt wird das rechte Bein vorgestellt.


Der Boden bewegt sich
Wir lassen den Hund auf einer Decke platz machen. Nun versuchen wir, den Vierbeiner auf dieser Decke einige Meter weit zu ziehen, ohne dass der Hund aufsteht oder herunterspringt.


Hula-Hopp
Wir halten einen schmalen, leichten Plastikreifen, einen Hula-Hopp Reifen in die Höhe, anfangen bei 10cm – dann immer etwas höher. Wir werfen ihm sein Lieblingsspielzeug durch den Reif, auf unser Kommando darf er hinterher „fliegen“ und es uns bringen. Vorsicht! Gefährlich für junge Hunde, sie sollten nicht höher als 10cm springen, da ihre Gelenk geschont werden müssen.


Gedächtnistraining
In irgend einem Raum im Haus deponieren wir vor den Augen unseres Hundes in einer Nische sein Lieblingsspielzeug. Nun führen wir den Hund in ein anderes Zimmer und lenken ihn mit einem anderen Spielzeug ab (mindestens eine halbe Minute lang). Nach dem Spiel wird er unverzüglich zu der Stelle zurückkehren, wo wir sein Lieblingsspielzeug hingelegt haben.


Kleine Kuststückchen für Spielprofis
Unser Hund holt einen Korb, in dem seine Spielsachen liegen. Er apportiert uns diesen gefüllten Korb. Dann setzt sich unser Vierbeiner neben uns. Wir nehmen die Gegenstände heraus und verteilen sie einige Meter vom Hund entfernt auf dem Boden. Wir gehen zurück zum Hund und fordern ihn auf: Apport Ball........ Apport Elch....... Apport Ente...... usw. Aufbau : Wir benennen einen Gegenstand. Unser Hund soll ihn apportieren – brav, apport Elch. Wir verstecken den Gegenstand: Such Elch – brav. Apport Elch! Der Hund verknüpft bald unsere Benennung mit dem Gegenstand. Dann versuchen wir es mit einem zweiten Spielzeug. Wir lassen unserem Hund viel Zeit – er muss die Gegenstände deutlich dem Namen nach erkennen können. Dann erweitern wir die Auswahl. Ein Border Collie konnte in einer Fernsehsendung aus 140 Spielsachen die gewünschten Gegenstände erkennen und apportieren. Heute soll er 200 Gegenstände unterscheiden können!


Zurück in den Korb
Ein offener Korb ohne Henkel steht am Boden. darum herum liegen Bälle. Der Hund wird aufgefordert, die Bälle in den Korb zu legen. Uufruume!! Aufbau: Wir lassen einen Ball apportieren. Wir stehen hinter dem Korb. Ein Guetsli liegt im Korb. Unser Vierbeiner kommt zu uns. AUS! Über dem Korb. Der Hund entdeckt das Guetsli. Schnell verknüpft er Ball – Korb – AUS – Guetsli.


Kästchen öffnen
Ein Riesenspass für den Vierbeiner! Wir binden ein altes Küchentüchlein um den Handgriff eines kleinen Kästchens. Unser Vierbeiner zieht daran. Die Kästchentüre öffnet sich und unser Hund findet sein Lieblingsspielzeug.


Verloren – gefunden
Wir spazieren friedlich mit unserm Hund. Er schnüffelt in unserer Nähe und hat dabei gar nicht bemerkt, dass wir einen Gegenstand fallen gelassen haben. Wir gehen weiter und bleiben dann stehen. Wir rufen unseren Vierbeiner und geben ihm das Kommando: Suuuuch, er wird sich sofort auf den Rückweg machen und nach unserem Gegenstand suchen. Bald wird er freudig mit dem verlorenen Gegenstand angebraust kommen und wir flippen vor Freude regelrecht aus!


Gehen, stehen, sitzen und liegen auf einem Baumstamm
Wir lassen unseren Freund auf einen Baumstamm springen und er begleitet uns auf der Höhe. Wir lassen den Hund auf dem Baumstamm sitzen, dann muss er sich hinlegen. Unser Hund lernt dabei, das Gleichgewicht zu finden und das Kippen beim Liegen verschwindet. Zur Abwechslung legen wir sein Lieblingsspielzeug auf den Baumstamm, er wird ihn während des Gehens aufnehmen, das verlang eine sichere Balance.


Häppchen suchen
Selbstverständlich darf unser Vierbeiner bei unserer Vorbereitung nicht zuschauen. Drei leere Töpfe (z.B. Blumentöpfchen oder grosse Joghurtbecher) werden mit der Öffnung nach unten auf den Boden gestellt. Der Abstand zwischen den Töpfen beträgt etwa 40cm. Wir verstecken unter einem Topf ein Würstchen. Nun soll unser Hund das Würstchen suchen und den Topf mit der Nase oder der Pfote selbstständig umstossen.


Vierbeiner bestimmt Hand mit Würstchen
Wir nehmen ein Häppchen in die rechte oder linke Hand. Der Hund darf dabei nicht zusehen. Er bestimmt, auf welcher Seite der Leckerbissen versteckt ist und zeigt ihn mit der Pfote an: rechte Seite mit der rechten Pfoten, linke Seite mit der linken Pfote.Unser Vierbeiner muss lernen, dass wir Anfang und Ende des Spiels bestimmen. Im Spiel kann der Hund neue Verhaltensmöglichkeiten mit uns und in Sicherheit ausprobieren. Im Spiel mit unserem Hund lernen wir die Vielfalt unseres Vierbeiners kennen. Kein Spiel sollte länger als 15 Minuten dauern. Nach dieser Zeit lässt die Konzentration des Hundes nach.

Kein Spiel sollte länger als 15 Minuten dauern. Nach dieser Zeit lässt die Konzentration des Hundes nach.

 

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